Entrümpeln auf allen Ebenen

Entrümpeln auf allen Ebenen

Dass Entrümpeln befreit und mit jedem ausgemisteten Gegenstand wieder Raum für neues im Leben entsteht, dass ist vielen bekannt. Jedoch denken die meisten wenn sie das Wort Entrümpeln hören, lediglich an die eigenen vier Wände oder ihren Kleiderschrank. Selbstverständlich, auch das sind wichtige Bereiche, welche man in regelmäßigen Abständen großzügig von altem, nicht mehr gebrauchten, nicht mehr genutztem oder getragenem befreien soll. Im Besten Fall sogar mehrmals pro Jahr. Aber da gibt es noch einige Aspekte mehr zu beachten, wenn man sich Entrümpeln als Ziel setzt.

Die eigenen vier Wände

Ich kann euch sagen, im Loslassen und Entrümpeln bin ich in der Zwischenzeit Meisterin und wer bei mir in die Schränke schaut, wird staunen wie ordentlich und spartanisch diese befüllt sind. In regelmäßigen Abständen gehe ich durch meine vier Wände und schaue, was ich alles habe und ob es da nicht den einten oder anderen Gegenstand gibt, denn ich eigentlich gar nicht brauche, viel zu selten benutze oder der mir keine Freude mehr bereitet. Bei mir fliegt alles großzügig raus und ich bin einer der Menschen, die gerne nicht viele Dinge haben. Da hat mich kürzlich ein Kunde angesprochen, ob ich grad frisch in meine Wohnung eingezogen sei. Auf meine Antwort, dass ich schon über zwei Jahre darin lebe und wie er drauf komme, meinte er nur, dass es so spartanisch eingerichtet sei, dass er sich gedacht hat, da ist jemand erst gerade eingezogen. Ich musste schmunzeln ob seinem Gesichtsausdruck und seiner Denkweise. In der Tat, in meiner Wohnung findet sich nur das, was ich wirklich brauche, Dinge die ich von meinen Reisen mitgebracht habe oder mir jemand geschenkt hat, der mir viel bedeutet. Mehr brauch ich nicht und da lebt es sich herrlich frei und lässt einen so richtig schön entfalten in so viel Raum.

Auch das Auto gehört zu den „eigenen 4 Wänden“ und auch hier tut man sich gut, stets für Ordnung zu sorgen. Nur das im Auto zu haben, was man wirklich braucht und regelmäßig für ein innen wie außen sauberes Gefährt zu sorgen.

Der Kleiderschrank – unser Objekt der Begierde

Auch der Kleiderschrank sollte immer mal wieder rigoros ausgemistet werden. Wie das Leben, sind auch wir ständig in Veränderung und so auch unser Geschmack und die Kleider, in denen wir uns wohl fühlen. Da kann es gut sein, dass man Teile darin hat, die man mal sehr gerne getragen hat und plötzlich merkt man, dass man sich darin gar nicht mehr wohl fühlt oder dass sich darin verkleidet fühlt. Bei Ausreden, da passe ich sicher irgendwann man wieder rein oder irgendwann zieh ich das an… weg mit den Teilen. Das gilt auch bei allen Kleidungsstücken, welche ich die letzten zwei Jahre nicht getragen habe. Dann kommen sie raus. Es gibt immer Verwandte, Bekannte oder Freunde, die Freude daran haben oder ich spende Sie einer Hilfsorganisation. So tut das Scheiden nicht ganz so weh.

Oft vergessen aber nicht weniger wichtig – der Dachboden und/oder Keller

Ganz wichtige Räumlichkeiten, die oft in Vergessenheit geraten beim Entrümpeln sind Dachböden und Keller. Allzu gerne sammeln sich hier ungebrauchte Sachen an. Und ehe man sich versieht stapeln sich hier Berge – ganz nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn und meist hat es ja auch großzügig Platz für all das Gerümpel. Auch hier gilt, was nicht wirklich noch seinen Zweck und Nutzen erfüllt darf gehen.

Handtasche und Geldbörse

Viel zu viele Leute tragen in der Handtasche und speziell im Geldbeutel viele Altlasten mit sich rum. Alte Quittungen, Kassenzettel, Flyer, Notizen… das gehört aussortiert. Unser Geldbeutel ist quasi das Haus für unseren Reichtum. Und wenn man bedenkt, wie viele Leute mit ausgeleierten oder halb kaputten Geldbörsen rumlaufen. Geld ist nichts anderes als Energie. Und ein schönes „Zuhause“ zieht diese mehr an, als ein ausgedientes Portemonnaie. Beim Portemonnaie ist darauf zu achten, dass wirklich nur das drin ist, was rein gehört. Alles andere gehört aussortiert. So auch die Fotos, welche viele Leute mit sich tragen. Im Haus des Geldes, gehören keine anderen Personen mit rein. Man sollte darauf achten, dass auch immer genügend Bargeld darin ist, was die Fülle verkörpert und man möglichst auch mit Bargeld bezahlt.

Freunde / Bekannte / Kontakte / Beziehungen – im echten Leben sowie auf Social Media

Welche Leute umgeben mich? Mit welchen Leuten verbringe ich meine Zeit? Und welche Leute tun mir wirklich gut? Was sind nährende und bereichernde Freundschaften und welche kosten mich mehr Energie als was anderes? Ist das Geben und Nehmen ausgeglichen? Kann ich mich in jeder Lebenslage auf diese Leute verlassen? Mit wem möchte ich meine Lebensinhalte teilen? All diese Fragen helfen dabei, sich mal näher mit dem Feld Beziehungen auseinander zu setzen, welches wir haben. Das gilt fürs echte Leben, sowie für all die Social Media Plattformen. Gerade in den internetten Welten, gilt das noch genauer zu Prüfen. Ich miste meine Kontakte in regelmäßigen Abständen aus und lösche auch großzügig, bei Leuten, wo ich merke, dass es nicht (mehr) stimmig ist.

Gedanken und Denkmuster

Und last but not least gilt es ganz genau hinzuhören, welche Gedanken und Denkweisen wir haben und nähren. Wie denke ich im Alltag? Habe ich eine positive, lebensbejahende Einstellung oder sehe ich hinter jedem und allem immer gleich das negative? Wo stehe ich mir und meinem Glück selber im Weg, mit meiner Einstellung oder Vorstellungen? Hier eröffnet sich ein riesen Lernfeld und es ist so wichtig uns selber immer wieder genau zu zuhören und zu schauen, wo in unserem Denken wir uns selber manipulieren und uns selber beschränken und eingrenzen.

So wünsche ich euch viel Freude beim Entrümpeln, ausmisten, leichter werden, beim befreien und Platz schaffen für Neues im Leben, das kommen will.

 

Kategorie: BewusstSein

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