Sei die Veränderung die du dir wünschst

Sei die Veränderung die du dir wünschst

Natur welch grosses Geschenk

Ich bin ein Naturmensch und liebe es draussen zu sein. Oft gehe ich im Grünen spazieren oder ausreiten und nutze die Kraft von Mutter Erde um neue Energie zu tanken und meinen Kopf zu leeren. Ich liebe es die Energie der Pflanzen zu spüren, zu beobachten, wie sie sich im Laufe des Jahres verändern und sich voll und ganz dem Wandel der Jahreszeit hingeben und nehme mir oft ein Beispiel daran. Welch grosses Geschenk.

Was geht in diesen Köpfen vor?

Umso mehr macht es mich betroffen, traurig und ja wütend, wenn ich hier und dort Abfall rumliegen sehe. Achtlos und kopflos weggeworfen von Menschen. Der lästige Abfall einfach mal rasch in die Wiese, Hecke oder in den Wald geworfen oder versteckt – schon ist man ihn vermeintlich los. Da frage ich mich, was sich solch unbewusste Menschen wohl überlegen und denen dabei durch den Kopf geht. Haben die kein Gewissen oder Verantwortungsgefühl? Wir haben genau diesen einen Planeten, der uns nährt, uns alles zur Verfügung stellt, was wir brauchen und uns unser Dasein überhaupt ermöglicht. Und dann kommt da jemand und schmeisst seinen Abfall ins Grüne und denkt sich nichts dabei.

Wusstet ihr dass…?

Nur mal um darauf aufmerksam zu machen und damit man eine Idee bekommt, wie lange Verrottungszeiten dauern:

Zeitung: 1-3 Jahre
Bananenschale: 2 Jahre
Orangenschale: 3 Jahre
Wolle: 4 Jahre
Kaugummi: 5 Jahre
Papiertaschentuch: 5 Jahre
Zigarettenstummel: 7 Jahre
Leder: 50 Jahre
Nylonfasern: 60 Jahre
Plastiktüte: 120 Jahre
Blechbüchse: 500 Jahre
Babywindeln: 500 Jahre
Aluminiumpapier: 700 Jahre
Plastikfalsche: 100-1000 Jahre
Glas: 4000 Jahre
Styropor: 6000 Jahre

Und nach mir die Sintflut?

Seit Jahr Millionen nennt der Mensch die Erde als sein Zuhause und da werden hoffentlich noch viele weitere Generationen nach uns kommen und hoffentlich ebenfalls einen so schönen Planeten vorfinden, wie wir ihn kennen. Ihr seht beim Betrachten der Zahlen, dass dies direkt unsere Kinder, Kindeskinder und so fort betrifft. Es sollte also mehr als selbstverständlich sein, dass man seinen mitgebrachten Müll wieder einpackt und zu Hause entsorgt.

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es

Wie sagt man so schön „von Nichts, kommt Nichts“. Vom traurig sein und ärgern allein, verändert sich nichts an der Situation. So habe ich mir eine Müllzange im Internet bestellt. Diese und eine Tüte begleiten mich jeweils auf meinen morgendlichen Spaziergängen und all den herzlos weggeworfenen Abfall dem ich unterwegs begegne, sammle ich damit ein. Aktives Tun hin zur Veränderung.

Ein Gutes gibt immer wieder ein Gutes

Heute Morgen ist mir ein älteres Ehepaar mit ihren beiden Hunden entgegen gelaufen und haben mich wohl beim fröhlichen Abfallpicken beobachtet. Sie haben mich gefragt, ob ich da am Abfall einsammeln sei und ob ich das freiwillig mache? Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie berührt die beiden waren und wie oft sie sich bei mir dafür bedankt haben. Ich musste innerlich schmunzeln… Gutes, bringt immer wieder Gutes zurück.

Und wo setzt ihr Schritte hin zum Guten, Veränderung, Verbesserung?

 

Kategorie: BewusstSein

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